Die Gestaltung der Freianlagen im Koopsquartier orientiert sich an der Verzahnung von umgebender Parklandschaft mit den Höfen des direkten Wohnumfeldes. Die sich zum Park öffnenden Höfe werden von Bändern aus Stauden und Gräsern begleitet, die durch kleinere Gehölze komplementiert werden und sich mit den aus dem Park kommenden Rasenflächen verschränken. Die gepflasterten Höfe dienen als Aufenthaltszonen. Durch die unterschiedlichen Zonierungen mit angepassten Untergründen, Sitzmöglichkeiten, Höhenprofilierungen und Bepflanzungen sowie die Integration von bspw. Sandspielflächen wird eine große Anzahl an inklusiven Spiel- und Bewegungsflächen geschaffen, außerdem wird eine abwechslungsreiche Gartengestaltung angeboten.
Eine Spielinsel aus Spielsand mit Spielhaus für Kleinkinder bietet durch einen unterfahrbaren Sandspieltisch auch Rollstuhlfahrern Möglichkeiten der Partizipation. Eine weitere Insel wird als Trampolin mit entsprechendem Fallschutzbelag ausgebildet (Rollstuhlgeeignetes Modell). Hochbeete in unterschiedlichen Höhen sowie z.T. unterfahrbar bieten unterschiedlichen Generationen Teilhabe im Nachbarschaftsgarten. Eine durchgängige Entwässerungsebene auf dem Tiefgaragendach sichert die effiziente Entwässerung der Dachflächen. Regelhaft wird anfallendes Regenwasser in den Außenanlagen direkt den benachbarten Vegetationsflächen zugeführt.
Bauherr: Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA)
Förderung: /
Realisierung: 2019 – 2025
Projektpartner: A-Quadrat Architekten + Ingenieure GmbH
Bausumme: 1.120.000 €
Auszeichung: /
Foto: Sebastian Glombik





